Freitag, 1. Juli 2011

...und dann will ich wieder zurück zu dem Platz, an dem ich mich so sorglos und frei fühlte

Die Zeit vor meiner Reise nach Costa Rica, Panama und Kuba war von Zweifeln und dem Gefühl der Verlorenheit und Perspektivlosigkeit geprägt.
Ich wusste nicht, wohin ich sollte, was ich wollte und was ich mit mir und meinem Leben anfangen konnte.
Und dann traf ich auf mein glückliches Ich. Weit weg von hier, von dem pulsierenden Berlin, von meinem Zuhause und meinen Freunden.
Ich fand es auf den einsamen Inseln von Panama, an den Stränden von Costa Rica und den Bergen und Straßen Kubas.


über eine kleine holprige Holzbrücke ging es von Costa Rica nach Panama

Und ich braucht nichts. Nichts, außer einem Platz zum Schlafen und Wasser. Mehr nicht.
Wir schliefen auf keinen Holzbetten, in Strohhütten, wo es nichts gab, außer Sand, Palmen und das Wasser. Stille, keine Technik, keine Party, einfach nur der Mond oder die Sonne. Man lebte in den Tag, einfach so. Wir taten einfach nichts.
Und es war das befreiendste Gefühl, dass ich jemals spürte. Bis heute.
Ich schrieb lange Texte, fand mich selbst. Und irgendwie scheint alles jetzt weg zu sein. Das warme Gefühl, das Leben, in dem man jede Emotion auskostet und lebt. Egal, ob es Glück, Trauer, Enttäuschung oder sonstiges war. Es war anders. Es war schön, es war erfüllend.


Und den Vorsatz, es hier genauso zu machen, den hatte ich wohl verloren - irgendwo auf dem Weg zur Uni, zur Arbeit oder in meinen kleinen Vier-Wänden...

Bocas del Torro (Panama)

Isla de San Blas (Panama)

Bocas del Torro - Starfish-Beach


Isla de San Blas (Panama) - vor unserem Hüttchen